ARBEITSKREIS STADTENTWICKLUNG KENZINGEN
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Einladung

Nächste öffentliche Sitzung des AK-Stadtentwicklung:

noch nicht terminiert; z.Zt. ist die Stellungnahme des AK zur Neugestaltung des Kirchplatzes an den Gemeinderat in Bearbeitung.

Protokoll 31. Januar 2023

Teilnehmer:

Dr. Jürgen Hoffmann, Karin Zeiser, Dagmar Braunstein, Jörg Rudolph (Vertretung des Seniorenbeirats), Kristof Haverkamp, Thomas Reichenbach, Andrea Bold-Reichenbach, Bernhard Mensch, Elke Curdts-Müller.

Elke Curdts-Müller vertritt den Sprecher des Arbeitskreises Dr. Bernd Seitz, sie begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung. Der Brief, der an die Verwaltung und den Gemeinderat geschickt werden soll, ist den AK-Teilnehmern mit dem Protokoll im Vorfeld zugesandt worden und wird im Folgenden besprochen.

Im ersten Absatz wird beanstandet, dass der Zustand des Kirchplatzes zu negativ dargestellt wird. Man einigt sich auf eine abgeschwächte Formulierung,

statt: große Defizite – neu: Verbesserungsbedarf.

Im zweiten Absatz bleibt das Ziel, „Wir brauchen einen Platz, wo man sich sieht, wo man sich trifft und wo man miteinander reden kann, denn so ein fußgängerfreundlicher Bereich fördert den sozialen Zusammenhalt“ unverändert stehen.

Neu aufgenommen wird ein Kriterienkatalog:

Aufenthaltsqualität – Klima – Ökologie – historische Bedeutung (Optik, Geschichte).

Im Absatz „Festlegung des Betrachtungsbereichs“ werden nur sprachliche Umformulierungen vorgenommen.

Das Handlungsfeld „Verkehr“ im nächsten Abschnitt soll, abweichend von der alten Fassung, am Ende stehen.

Es folgt die Aufzählung funktionaler und gestalterischer Vorschläge, die den Grünbereich betreffen und die im Rahmen von Routine-Pflegemaßnahmen kostengünstig und kurzfristig umgesetzt werden können, was den Teilnehmer im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2024 wichtig erscheint. Der in der alten Fassung vorliegende Maßnahmenkatalog wird in kurzfristige und langfristige Maßnahmen unterteilt. Die kurzfristigen, Entfernung von Büschen, Hecken, „Halskrausen“, Aufastung und Aufstellung von Hundekot-Abfallbehälter, werden ergänzt durch die Positionen:

Aufstellung von Informationstafel, Sanierung des Stadtsteins, Umgestaltung des Bunkereinstiegs, zusätzliche Sitzmöglichkeiten und die Umwidmung von Auto-Parkplätzen in Fahrrad-Parkplätze. Diese erweiterte Aufzählung wird in die neue Fassung übernommen.

Es folgt der Abschnitt ruhender und rollender Verkehr. Im Unterschied zur alten Fassung, wo dies Handlungsfeld ausführlich behandelt wurde, beschränkt man sich in der neuen Fassung auf die Entwidmung der Einbahnstraßen (Pfarrgasse und Kirchgasse) und den Einbahnverkehr um die Kirche herum. Wichtig ist den AK-Teilnehmern der Hinweis auf die Relevanz des Verkehrs für die Aufenthaltsqualität.

In vorangegangenen Sitzungen haben die AK-Teilnehmer immer wieder festgestellt, dass ihnen für viele Bereiche die Expertise fehlt.

Am Ende des Briefes bezieht der Arbeitskreis daher deutlich Position und fordert einstimmig ein Gesamtkonzept für den Kirchplatz.

Elke Curdts-Müller

Protokoll 15. November 2022

Teilnehmer:

Karin Zeiser, Dagmar Braunstein, Andrea Schwarz, Thomas Reichenbach, Diana Dörr, Christian Grums, Tobias Bühler, Bernhard Mensch, Bruno Strobel, Elke Curdts-Müller.

Entschuldigt: Dr. Jürgen Hoffmann, Sarath Ohlms, Dr. Peter Hartmann.

Elke Curdts-Müller vertritt den Sprecher des Arbeitskreises Dr. Bernd Seitz, sie begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung. Sie verweist auf vorliegende Kopien, durch die die bisherige Arbeit für die „Neuen“ in der Runde transparenter wird und bietet an, bei Bedarf weitere Exemplare zu erstellen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellt Curdts-Müller die bisherige Arbeit der Gruppe vor, auf das jüngste Projekt „Kirchplatz“ geht sie ausführlicher ein.

Den Auftrag dazu leitet der AK aus dem Gesamtstädtischen Entwicklungskonzept her, das der Gemeinderat 2018 beschlossen hat. Darin stellen die Planer funktionale und gestalterische Defizite im öffentlichen Raum fest. Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2024 beschloss der Arbeitskreis seine Aufmerksamkeit dem Kirchplatz, als einem der wichtigen Kenzinger Plätze, zuzuwenden. Bei der theoretischen Beschäftigung mit dem Thema fügte er den drei Aspekten, die in der Literatur genannt werden[1]: „Schutz“, „Komfort“ und „Genuss“, unabdingbare Kriterien, wenn man einen Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität schaffen will, einen vierten Aspekt hinzu: „die historische Bedeutung des Ortes“. Der Platz um die Stadtkirche ist die Ruhestätte von fast 20 Generationen Kenzinger Bürger*innen. Die ehemalige Friedhofsmauer verläuft ungefähr in der Mitte der heutigen Straßen des Kirchplatzes. Um dem Areal als Ganzes gerecht zu werden, legte der Arbeitskreis drei Handlungsfelder fest, die in den vergangenen Monaten näher betrachtet wurden: Rollender Verkehr, ruhender Verkehr und funktionale und gestalterische Umgestaltung. Soweit der Rückblick.

Am heutigen Abend kommen zwei der drei Handlungsfelder ausführlicher zur Sprache.

Auf Anregung der Sprecherin wird der ruhende Verkehr zurückgestellt, da der Gemeinderat vor kurzem ein neues Parkkonzept verabschiedet hat, dessen Auswirkung zunächst abgewartet werden soll.

Bei der Diskussion zum rollenden Verkehr werden verkehrsplanerische und verkehrsrechtliche Maßnahmen angesprochen, u. a. die Entwidmung der Pfarrgasse und der Eichgasse bei gleichzeitiger Einrichtung eines Kreisverkehrs um die Kirche herum. Eine eindeutige Positionierung für eine Einbahnstraßenregelung gibt es unter den Anwesenden nicht. Nach eigenen Angaben fehlt ihnen das notwendige Faktenwissen, um eine tragfähige Bewertung abzugeben.

In die Diskussion zur funktionalen und gestalterischen Umgestaltung fließen die Erfahrungen der anwesenden Kirchplatzanwohner ein, die sich zunächst überwiegend auf pflegerische Defizite beziehen. Die Vorschläge des Arbeitskreises umfassen drei Varianten zur gestalterischen Umwandlung.

  1. Die Anlage eines barocken Kirchgartens.
  2. Die West- und Südseite des Kirchplatzes (Rathaus/Pfarrhaus/Kirche) als Einheit gestalten, um damit den alten Platzcharakter des Areals zu betonen. Dafür wird eine Angleichung des Bodenniveaus zwischen Straße und Kirchvorplatz als notwendig angesehen. Da das bestehende Sandsteinpflaster aus Sicherheitsgründen dringend saniert werden muss, sollte geprüft werden, ob es sinnvoll ist, die bisherige Fläche vor dem Kirchenportal zu vergrößern und so mehr Raum für kirchliche Veranstaltungen zu gewinnen.

Um von der Kirchgasse aus eine Sichtschneise auf die Westseite der Kirche mit dem Portal zu schaffen, wird vorgeschlagen die ausufernden Kirschlorbeerbüsche zu entfernen. Zur Erhöhung der Sicherheit wird eine Überprüfung der Beleuchtung und eine drastische Reduzierung, besser noch eine Entfernung der Hecken empfohlen. Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2024 empfiehlt der Arbeitskreis die Sandstein-Kunstwerke gestalterisch „in Szene“ zu setzen und die historische Funktion des Areals durch Erklärungstafeln für die Allgemeinheit sichtbar zu machen. Als Textvorgabe bietet sich dafür die Broschüre zur Geschichte der Pfarrei von St. Laurentius Kenzingen von Pfr. Gebhard Heil an.

  • Die dritte Variante sieht vor, den Platz um die Kirche unverändert zu lassen, lediglich notwendige Sanierungsmaßnahmen in Auftrag zu geben. Die Befürworter dieser Variante betonen, dass bei der Neugestaltung des Platzes um 1960 die derzeitigen Planer Bäume und Hecken bewusst zur Begrünung angepflanzt und gepflasterte Zugangswege zur Erschließung angelegt haben. Ein Konzept, das ihrer Ansicht nach, seine Berechtigung nicht verloren hat.

Die Varianten werden in der Gruppe diskutiert und es kristallisiert sich ein Mix aus V1 und V2 heraus. Der Arbeitskreis wird einen Vorschlag erarbeiten, der folgende Punkte enthält:

  1. Den Eingangsbereich zum ehemaligen Friedhof (von der jetzigen Kirchgasse) bis einschließlich zur Sakristei als eine Einheit zu gestalten.

Dazu gehört eine Bodennivellierung bei eventueller Vergrößerung des gepflasterten Bereichs auf der Westseite der Kirche. Könnte bei kirchlichen Veranstaltungen vorteilhaft sein.

  • Eine Entfernung der Sicht versperrenden Büsche und trennenden Hecken, so wird mehr Übersichtlichkeit hergestellt. Dient der Sicherheit der Nutzer.
  • Eine stil- und klimagerechte Bepflanzung der Fläche und eine kontinuierliche Parkpflege.
  • Die Sanierung und die gestalterische Hervorhebung der Sandsteinkunstwerke, um Blickpunkte zu schaffen. Trägt der Bedeutung der Werke Rechnung und dient wie c) dem Wohlbefinden der Nutzer.
  • Das Angebot an Sitzmöglichkeiten vergrößern. Schafft Möglichkeiten zum sozialen Miteinander.
  • Die Bedeutung des Areals (s. Broschüre Pfr. Heil) sowohl für die Kirchengemeinde als auch für die politische Gemeinde darstellen. Fördert die Identifikation und das Gemeinschaftsgefühl der Bürger*innen mit dem Kirchplatz.

Weitere Anmerkungen der Teilnehmer beziehen sich auf mangelnde pflegerische Maßnahmen des Geländes, die Lärmbelästigung durch rücksichtslose Mitbürger*innen in der warmen Jahreszeit und die Nutzung (stinkende Abfalleimer neben Sitzbänken) als „Gassi-Areal“.

Auffällig ist die Frustration einiger Arbeitskreisteilnehmer über die Verhältnisse des Platzes. Es werden Zweifel laut, ob es nicht zielführender ist, zunächst die Bürger*innen zu einem verantwortlicheren Handeln anzuleiten, bevor man viel Geld ausgibt und letzten Endes keine Verbesserung bekommt. Dieser Einschätzung widersprechen andere Teilnehmer, „wo Dreck liegt, kommt noch mehr Dreck hin“. Die Hoffnung wird geäußert, dass ein attraktives Umfeld am ehesten die Bürger*innen motiviert, sich verantwortungsbewusst zu verhalten. Letztendlich wird es auch eine Frage der Kontrolle sein, ob das Projekt gelingt.

Der ausgearbeitete Vorschlag wird in der nächsten Zusammenkunft nochmals diskutiert.

Der Termin des Treffens wird über die Presse bekannt gegeben.


[1] Nach Jan Gehl, siehe Homepage AK Stadtentwicklung „nützliche Links“,

Protokoll 4. Oktober 2022

Teilnehmer:

Dagmar Braunstein, Bernhard Mensch, Dr. Jürgen Hoffmann, Elke Curdts-Müller

Elke Curdts-Müller vertritt den Sprecher des Arbeitskreises Dr. Bernd Seitz, sie begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung.

Auf der Tagesordnung steht das Gestaltungs- und Begrünungskonzept des Kirchplatzes.

Bernhard Mensch erinnert an einen Bericht in der Badischen Zeitung, der sich mit einem Stadtkonzept befasst, das zwischenzeitlich auch in Freiburg Anhänger gefunden hat, „der grüne Block“. Dabei wird ein überschaubarer, begrenzter Raum als Einheit gesehen; Fußgängern und anderen nicht motorisierten Verkehr gehört dort die Straße. Direkt angrenzend stehen Parkplätze für Anwohner und Besucher zur Verfügung.

Die Arbeitsgruppe besichtigt das Kirchplatzgelände, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

Gleich zu Beginn wird festgestellt, die Vegetation, in den 60er Jahren angepflanzt, um den damals neu angelegten Platz attraktiver zu gestalten, ist zwischenzeitlich dominant geworden und beeinträchtigt an einigen Stellen den Blick auf die historische Architektur sehr stark.

Zweifellos hat man mit der Neugestaltung und Begrünung des Platzes damals etwas Positives erreichen wollen. Die angepflanzten Hecken sollten nicht nur das Gelände gliedern, sie dienten gleichzeitig als Sichtschutz, denn die Anzahl der Autos nahm auch in Kenzingen zu und die konnte man hinter diesen Hecken „mehr oder weniger verstecken“. Die Rasen- und Heckenpflege obliegt heute dem Bauhof, weil die Stadt, bis auf kleinste Bereiche um die Kirche herum, Eigentümerin von Grund und Boden ist. Die Stadt ist auch für die Baumpflege zuständig, die von einer Fremdfirma übernommen wird. Jährliche Sicherungsmaßnahmen werden gemacht, einschneidende Maßnahmen wie z. B. Aufastung lassen das Alter der Bäume nicht mehr zu. In der Arbeitsgruppe wurde kritisiert, dass bei einigen Bäumen im unteren Stammbereich eine starke Verbuschung auftritt, worunter der Gesamteindruck leidet. Regelmäßige Kontrollen bzw. Pflegemaßnahmen könnten das verhindern.  

Beim Umgang mit den Hecken fand der Arbeitskreis zu keiner einhelligen Meinung.

Einige wünschten sich eine teilweise Entfernung, um den Blick auf das Portal und das historische Steinkreuz zu verbessern. Mit der Entfernung würde sich das Gelände optisch weiten. Andere Teilnehmer des Arbeitskreises wollten die Absicht der Planer aus den 60-iger Jahren respektieren und weiterhin das Kirchengebäude durch einen „Heckenkranz“ vom Straßenraum abschirmen. Auch im Bereich der gut erhaltenen gotischen Sakristei im Südosten, beeinträchtigen Hecken die Sicht auf den schönsten Teil der Kenzinger Pfarrkirche, sodass das Kunstwerk seine volle Wirkung nicht entfalten kann. Gleich daneben steht der Gedenkstein zur Stadtgeschichte, dessen Zustand schon in der Vergangenheit für Kritik gesorgt hat. Daher nahm der Arbeitskreis die Initiative von Dr. Hoffmann erfreut zur Kenntnis, der das Gespräch mit dem Steinmetz Körbel gesucht hatte. Eine Überarbeitung des Steins wurde in Aussicht gestellt. Mangelnde Licht- und Versorgungsverhältnisse haben nicht erst in den Trockenperioden des vergangenen Sommers den Grasboden in Mitleidenschaft gezogen. Vermisst wurde auch eine Bepflanzung mit blühenden Blumen, die die positive Ausstrahlung des Ortes unterstreichen würde. Die mit Blumen bepflanzten historischen Tröge, bei dem vor dem Hauptportal soll es sich um ein Taufbecken handeln, wurden von einigen Teilnehmern als sinnvolle „Absperrmöbel“ angesehen, die verhindern, dass Autos auf den inneren Wegen abgestellt werden. Der Zustand der Pflasterung war Anlass für kritische Bemerkungen, wahrscheinlich haben besonders ältere Menschen Probleme die Wege zu bewältigen. Sinnvoll wäre es in Absprache mit der Kirche für Abhilfe zu sorgen. Bei der Attraktivität eines Platzes spielt auch immer die Frage der Sicherheit eine große Rolle. Unter diesem Aspekt wird die Beleuchtung in bestimmten Bereichen (nähe Sakristei) als verbesserungswürdig angesehen.

Elke Curdts-Müller

Protokoll 2. August 2022

Protokoll 5. Juli 2022

Teilnehmer:

Dagmar Braunstein, Norbert Weber, Eva von Reumont, Sarath Ohlms, Gunda Schmidt, Elke Curdts-Müller, Bernhard Mensch, Peter Hartmann.

Elke Curdts-Müller vertritt den Sprecher des Arbeitskreises Dr. Bernd Seitz, sie begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung.

Satzungsänderung

Die vier Arbeitskreise in der Lokalen Agenda in Kenzingen haben alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte angeschrieben und haben um eine Satzungsänderung der Bekanntmachungssatzung für das Amtsblatt gebeten. Die aktuell geltende Satzung sieht keine Veröffentlichungen der Arbeitskreise vor, die werden aber als notwendig angesehen, um mehr Transparenz über die Arbeit des bürgerschaftlichen Engagements in der Stadt herzustellen. Zwei von zwanzig Ratsmitgliedern haben auf den Brief reagiert. In der August-Sitzung soll über das weitere Vorgehen diskutiert werden.

Spielfläche Schulstraße

Die Antwort auf einen Fragenkatalog, der am 1. Juli an die Bauamtsleiterin gesandt wurde, liegt vor. Darin werden Aussagen zum Verfahren gemacht.

Peter Hartmann berichtet über die Aktivitäten der Bürgerinitiative zur Erhaltung der Freifläche, die momentan Unterschriften sammelt, um einen Einwohnerantrag stellen zu können. Gleichzeitig berichtet er, dass die Stadt die Pachtverträge für die benachbarten Gärten gekündigt hat und äußert den Verdacht, dass auf diesem städtischen Gelände ein „Ersatz-Spielplatz“ entstehen soll. Erneut werden die beiden Positionen Wohnraumschaffung contra Bedeutung der Fläche für die Stadtentwicklung sehr engagiert diskutiert. Wie der AK Klima hat sich auch der AK Stadtentwicklung für die Erhaltung der Freifläche ausgesprochen. Der AKS hat seine Stellungnahme in der Lokalpresse veröffentlicht, weitere Aktivitäten von Seiten des Arbeitskreises sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant.

Verkehrsführung Kirchplatz

Der AK hat sich Gedanken zu verkehrsplanerischen Maßnahmen gemacht, die die Aufenthaltsqualität des Kirchplatzes verbessern können. Ein Vorschlag, der ausführlicher diskutiert wurde, ist die Einbahnregelung, eine Art Kreisverkehr um die Kirche herum und in dem Zusammenhang eine Umwidmung der bisherigen Einbahnstraßen in „normale“ Straßen, die in beide Richtungen befahren werden können.

Vorteil: Durch die Einbahnregelung kann der Straßenraum schmaler werden, es wird Fläche frei, die anderen Nutzungen zugeführt werden kann.

Durch die Entwidmung der Einbahnstraßen kann in einigen Fällen Verkehr auf dem Kirchplatz vermindert werden. In den allermeisten Fällen gibt es keine Veränderung zum Status quo und in einigen Fällen wird der Weg länger. Dies ist nach Ansicht der Ak-Mitglieder zu vernachlässigen, weil der „Gewinn“ an Reserveflächen dem gegenübersteht und weil die Wegstrecken, die anfallen, marginal sind.

Im nächsten Schritt soll die Parkplatzsituation auf dem Platz beleuchtet werden.

Protokoll 21. Juni 2022

Niederschrift über die Zusammenkunft des AK Stadtentwicklung

am Dienstag, 21. Juni 2022, 19-20,45 Uhr

im Fraktionszimmer des Rathauses Kenzingen

Teilnehmer:

Dagmar Braunstein, Andrea Bold, Eva von Reumont, Bernhard Mensch, Elke Curdts-Müller, Peter Hartmann.

Entschuldigt: Annette Shkoda (Bauamtsleiterin), Dr. Bernd Seitz, Dr. Jürgen Hoffmann, Dirk Schwier, Karl Weiß.

Elke Curdts-Müller vertritt den Sprecher des Arbeitskreises Dr. Bernd Seitz, sie begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung.

Satzungsänderung

In seiner Mai-Sitzung hatte der Arbeitskreis eine Stellungnahme zum Erhalt der Spielfläche in der Schulstraße beschlossen. Diese Stellungnahme war der Auslöser für einen Artikel in der BZ, der sich mit dem Thema beschäftigte. Im Wochenbericht erschien die Stellungnahme im eingereichten Wortlaut. Die Veröffentlichung im Amtsblatt lehnte der Bürgermeister mit Hinweis auf §3 der Bekanntmachungssatzung ab. Um die Arbeit des AK einer breiteren Öffentlichkeit bekanntzumachen, wird die Möglichkeit diskutiert, die Fraktionen zu einer Satzungsänderung der Bekanntmachungssatzung aufzufordern. Diesbezüglich soll der AK Klima angesprochen werden.

Spielfläche Schulstraße

Eva von Reumont berichtet über die Aktivitäten des Initiativkreises zum Erhalt der Spielfläche in der Schulstraße. Es wurden Unterschriften gesammelt, um einen Einwohnerantrag zu stellen zu können, der das Ziel hat, dass sich der Gemeinderat mit dem Thema beschäftigt. Da die Verwaltung das Vorkaufsrecht aus ökonomischen Gründen abgelehnt hat, als das Grundstück zum Verkauf stand, wurde das Areal „von privat an privat“ veräußert. Um die Fläche für die Allgemeinheit zu erhalten, müsste der Gemeinderat dem Ankauf des Geländes zustimmen.

Die Mitglieder des AK bekräftigen noch einmal ihren Standpunkt, dass es in einer Stadt unveräußerliche Lebensräume geben muss, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen und denen bei der politischen Abwägung ein hoher Stellenwert zukommt.

Es wird verabredet, dass der AK über den weiteren Verlauf der Entwicklung auf dem Laufenden gehalten wird.

Verkehrsführung Kirchplatz

Da der Kirchplatz zu den historisch wichtigsten Plätzen in der Stadt gehört, ist es dem AK ein Anliegen die Aufenthaltsqualität des Areals zu verbessern. Durch sieben Zufahrten wird der Bereich erschlossen und 89 Parkplätze stehen zur Verfügung.  Die Ansprüche sowohl der Anwohner als auch der Kirchenbesucher müssen bei einer Umgestaltung berücksichtigt werden. In seinem jetzigen Zustand wird der „Kirchplatz“ allerdings kaum als Platz wahrgenommen, deshalb wurden in den vergangenen Diskussionen diverse Aspekte der Veränderung zusammengetragen. Die Frage der Verkehrsführung gehört zu den einschneidendsten Maßnahmen. Umwidmung von Zufahrtsstraßen, Wegfall der Einbahnstraßenregelungen und Kreisverkehrsregelungen wurden diskutiert.

Eine Vorortbesichtigung vertiefte die Diskussion.

Ende der Veranstaltung: 20,45 Uhr.

Nächster Termin Dienstag, 05.Juli 2022, 19 Uhr, Fraktionszimmer im Rathaus Kenzingen.

Elke Curdts-Müller

Protokoll 24. Mai 2022

  • 24. Mai 2022

Niederschrift über die Zusammenkunft des AK Stadtentwicklung

am Dienstag, 24. Mai 2022, 19-21 Uhr

im Fraktionszimmer des Rathauses Kenzingen

Teilnehmer:

Dagmar Braunstein, drei Vertreterinnen einer Spielplatz-Initiative (Spielplatz Schulstraße), Andrea Bold, Dirk Schwier, Bernhard Mensch, Elke Curdts-Müller, Rudolf Bernauer.

Die Vertreterin der Verwaltung Frau Annette Shkoda (Bauamtsleiterin) war wegen anderer dienstlicher Termine entschuldigt.

Elke Curdts-Müller vertritt den Sprecher des Arbeitskreises Dr. Bernd Seitz, sie begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Veranstaltung.

Abweichend von der Tagesordnung stellt sie drei Anwesende einer Eltern-Initiative vor, die sich für den Erhalt der innerstädtischen Spielfläche in der Schulstraße einsetzt.

Das Grundstück wurde von „privat zu privat“ verkauft. Die Stadt hat es Jahrzehnte als Spielplatz genutzt, als die Eigentümer die Fläche an die Stadt verkaufen wollten, schlug die Stadt das Vorkaufsrecht aus ökonomischen Gründen aus. Die Pläne des Investors hat der Gemeinderat im März 2021 abgelehnt, abgewandelte Pläne wurden im Mai 2022 vom TA genehmigt. Das Thema steht in der nächsten Ratssitzung erneut auf der Tagesordnung.

Eine Eltern-Initiative versucht mit einer Reihe von Argumenten (u. a. ungeklärte Kostenfragen, fehlendes Ersatzangebot für Spielflächen) die Stadt zum Rückkauf des Geländes zu bewegen und bittet den Arbeitskreis um Unterstützung. Am Ende der Diskussion beschließt der AK eine Stellungnahme im Sinne einer Erhaltung abzugeben.

Unter TOP 1 der Tagesordnung wird das Gemeinschaftswerk von Bernhard Mensch (Inhaltliches) und Dirk Schwier (Technisches) für gut befunden. Die Homepage soll in den nächsten Tagen der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Durch Veröffentlichungen im Amtsblatt soll die Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht werden.

Unter TOP 2 der Tagesordnung berichtet Andrea Bold über einen Workshop, den die Firma Meyer&Koch aus Endigen moderiert. Dort ging es in erster Linie um Stadtmarketing, allerdings sehen Arbeitskreisteilnehmer auch Berührungspunkte zur Arbeit des AKS. Diese sollen in der öffentlichen Beteiligungsphase nach der Sommerpause vorgetragen werden.

Unter TOP 3 der Tagesordnung wurde für neue Teilnehmer das Projekt „Kirchplatz“ kurz vorgestellt. Ziel ist eine Attraktivitätssteigerung dieses für Kenzingen so bedeutenden Platzes. Die 100%ige Nutzung als Parkplatz wird im Arbeitskreis kritisiert. Beim nächsten Treffen will man sich mit der Verkehrsführung in diesem Bereich beschäftigen.

Am Schluss gibt Dirk Schwier bekannt, dass er in einem weiteren Ehrenamt momentan stark gefordert ist, deshalb wird er an den kommenden Sitzungen nicht teilnehmen. Grundsätzlich betont er aber sein Interesse an der Arbeit des Arbeitskreises.

Ein neuer Termin wird nicht vereinbart, da Dr. Seitz im Juni in Kenzingen sein wird und mit ihm soll der Termin abgesprochen werden. Um 21 Uhr schließt Elke Curdts-Müller die Sitzung.

Elke Curdts-Müller

Protokoll 5. April 2022

  • 5. April 2022

Niederschrift über die Zusammenkunft des AK Stadtentwicklung am Dienstag, 21. September 2021, 19-21 Uhr im Ratssaal des Rathauses Kenzingen

Teilnehmer:

Annette Shkodra (Stadt Kenzingen), Dr. Bernd-J. Seitz (Leitung)

Dagmar Braunstein, Elke Curdts-Müller, Dr. Jürgen Hoffmann, Bernhard Mensch, Pascal Reddmann, Dirk Schwier, Karl Weiß

Nach einer längeren „Corona-Pause“ traf sich der AK wieder im Ratssaal. Es wurde insbesondere der Entwurf der Homepage diskutiert, der inhaltlich von B. Mensch und technisch von D. Schwier realisiert wurde.

Ein starkes Gewicht des Entwurfs liegt auf den Zeichnungen von B. Mensch, was überwiegend positiv kommentiert wurde. Die Texte sind teilweise noch zu „persönlich“ und sollten im AK abgestimmt werden. Die Homepage soll nicht zuletzt der Werbung um neue AK-Mitglieder dienen.

Es wurde eine regelmäßige Kommunikation mit den Verwaltungsstrukturen der Stadt angeregt, was aber durch die starke Beteiligung von Stadtratsmitgliedern im AK gewährleistet ist.

Zum Abschluss wurde noch die Rolle bzw. das Selbstverständnis des AK diskutiert. In diesem Zusammenhang wurde auf das Gesamtstädtische Entwicklungskonzept (GEK) der Stadt Kenzingen hingewiesen, siehe https://www.kenzingen.de/wirtschaft/stadtentwicklung/gesamtstaedtisches-entwicklungskonzept-id_2295/, das als Grundlage für die Aufgabenbereiche des AK gelten kann. Dabei geht es nicht ausschließlich um den besiedelten Bereich, sondern z. B. auch um „Freiraum und Ökologie“ (GEK S. 24). Als provozierende Frage wurde aufgeworfen, ob sich Kenzingen weitgehend zur „Schlafstadt“ entwickeln wird.

Bis zum nächsten Termin am Dienstag 10.05. um 19:00 Uhr sind Rückmeldungen zur Homepage erbeten, die dann an diesem Termin diskutiert werden sollen.

B. Seitz

Protokoll 30. November 2021

  • 30. November 2021

Niederschrift des Treffens am 30. November 2021

Pandemiebedingt fand die Zusammenkunft im Ratssaal des Rathauses statt.

Anwesend waren Bernhard Mensch, Dirk Schwier, Patricia Veser, Andreas Veser, Dr. Jürgen Hoffmann, Dagmar Braunstein, Karl Weiss, Elke Curdts-Müller.

Dirk Schwier und Bernhard Mensch stellten den Entwurf einer Homepage für den Arbeitskreis vor, der von den Anwesenden insgesamt positiv bewertet wurde. Einige Änderungsvorschläge ergaben sich in der anschließenden Diskussion, sie sollen bis zur nächsten Sitzung eingearbeitet werden. Geklärt werden soll bis dahin auch, welche daten- und urheberechtlichen Fragen zu berücksichtigen sind.

In der Diskussion um die Umgestaltung des Kirchplatzareals wurde die Frage aufgeworfen, inwieweit der Kirchplatz im Mittelalter das Zentrum des Fleckens Kenzingen gewesen ist. Historische Quellen belegen, dass um das Kirchengebäude herum der Friedhof der Gemeinde angesiedelt war und Kenzingen eher als eine Stadt des Handels und Gewerbes (Zünfte) mit dem Schwerpunkt Hauptstraße (Markt) anzusehen ist.

Ein Platz im städtebaulichen Sinne (Jan Gehl), ist der Kirchplatz in Kenzingen demzufolge nie gewesen. Allerdings besteht in der Gruppe Einigkeit darüber, dass es nicht darum geht, alles beim Alten zu lassen und zu konservieren, sondern dass veränderte Zeiten neue Antworten brauchen.

Ungeklärt ist die Frage geblieben, ob die Gruppe sich mehrheitlich für eine schrittweise Veränderung ausspricht, indem man sich zunächst nur einen begrenzten Bereich (zwischen Hirschengasse im Norden und Pfarrgasse im Süden) vornimmt oder ob der Kirchplatz insgesamt betrachtet werden soll. Ein Diskussionsteilnehmer machte den Vorschlag, einen Ideenwettbewerb auszuschreiben, um so eventuell zu völlig neuen Lösungen zu kommen.

Protokoll 2. November 2021

  • 02. November 2021

Projekt „Plätze in Kenzingen“

Einleitung

Nach der Pandemiebedingten Zwangspause hat sich der Agenda Arbeitskreis Stadtentwicklung im Sommer 2021 wieder getroffen.

Zunächst wurden mögliche Themen diskutiert.

Das Ergebnis: Nähere Betrachtung des öffentlichen Raumes.

Was zeichnet gute öffentliche Räume aus?

Der dänische Architekt und Stadtplaner Jan Gehl nennt aufgrund seiner beruflichen Erfahrung drei Qualitätskriterien dafür: Schutz – Komfort – Freude/Genuss

Gibt es in Kenzingen Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität, die von den Bürgerinnen und Bürgern gern aufgesucht werden?

In der umgestalteten Hauptstraße sind die Kriterien teilweise erfüllt. Hier werden soziale Aktivitäten ermöglicht, was zu den wichtigsten Qualitäten öffentlicher Räume gehört.

Aber wie sieht es in anderen Bereichen der Stadt aus?

Kenzingen verfügt über zwei Plätze mit einer langen Vergangenheit, den Kirchplatz und den Roßmarkt. Auch diese Örtlichkeiten haben das Potential bei etwas mehr Zuwendung den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.

Im Hinblick auf das Stadtjubiläum 2024 hat der AK entschieden, sich im ersten Zug mit dem Kirchplatz zu beschäftigen.

Hauptanziehungspunkt dort ist die katholische Pfarrkirche, die mit zwei Türmen etwas Besonderes darstellt und die das älteste Gebäude der Stadt ist. Die nähere Umgebung, der Kirchplatz, hat im Laufe der Jahrhunderte mehrfach seine Funktion gewechselt. Eine historische Darstellung zeigt, im Mittelalter war hier der Gottesacker. Die letzte große Veränderung fand um 1960 statt, als die Stadt weite Teile des Platzes in Parkbuchten für Autos umwandelte.

Gleich zu Beginn der Diskussion wurde deutlich, die historische Entwicklung des Platzes soll beachtet werden aber Historismus wird nicht angestrebt.

Protokoll 21. September 2021

  • 21. September 2021

Niederschrift über die Zusammenkunft des AK Stadtentwicklung

am Dienstag, 21. September 2021, 19-21 Uhr

im Ratssaal des Rathauses Kenzingen

Teilnehmer:

Dr. Bernd-J. Seitz (Leitung)

Dagmar Braunstein, Elke Curdts-Müller, R. Hiss, Antje-Sophie Menschner, Jens Fiedler, Martin Früh, Dr. Jürgen Hoffmann, Bernhard Mensch, Pascal Reddmann, Dirk Schwier, Volker Zipfel

Zunächst wurden die von Herrn Mensch in seinem per Mail an alle AK-Teilnehmer verschickten Schreiben vom 30.07.2021 aufgeführten Punkte 1-3 diskutiert:

  1. Zukunft Mühleinsel / Roßmarkt
  2. Franziskanergarten / Altstadtsatzung
  3. Bebauung Pfannenstiel

Zu Punkt 3 berichtete V. Zipfel, dass inzwischen genügend Stimmen für einen Bürgerentscheid zusammengekommen sind.

Bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit des AK wurde darauf hingewiesen, dass der AK Klima über eine eigene, von der Stadt Kenzingen finanzierte Internetpräsenz verfügt. Mit dem AK Klima sollte Kontakt aufgenommen werden, um ein ähnliches Modell für den AK Stadtentwicklung zu prüfen.

Bei der Frage nach weiteren Themen, die im AK behandelt werden sollten, wurden die „Schottergärten“ genannt.

Elke Curdts-Müller erinnerte daran, dass sich der AKS schon einmal mit der Frage beschäftigt hat: Wo gibt es in Kenzingen Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität und in dem Zusammenhang sein Augenmerk auf die öffentlichen Plätze und Grünflächen gelegt hat. Bei einem Stadtrundgang wurden 20 Stationen zusammengetragen und bewertet. Im Folgenden sollte ein Freiraumkonzept erstellt werden, dazu ist es aber nicht mehr gekommen. Die Stadtkarte samt Bewertung der Stationen lag dem AKS vor. Aus der Gruppe kam der Wunsch, zeitnah einen Rundgang zu organisieren, um die Bereiche selbst im Augenschein zu nehmen.

Als Termin für die nächste Sitzung wurde Di 2. November 19 Uhr im Ratssaal festgelegt. Da sich B. Seitz ab dem 15.10. auf einer längeren Auslandsreise befindet, hat sich Frau Curdts-Müller bereit erklärt, den Termin vorzubereiten und zu leiten.

B. Seitz / E. Curdts-Müller

Protokoll 1. Juli 2021

  • 01. Juli 2021

Niederschrift über die Zusammenkunft des AK Stadtentwicklung
am Donnerstag, 1. Juli 2021, 19-21 Uhr
im Ratssaal des Rathauses Kenzingen


Teilnehmer:
Dr. Bernd-J. Seitz (Leitung)
Kerstin Hornung (Bauamt Kenzingen)
Dagmar Braunstein, Elke Curdts-Müller, Antje-Sophie Menschner,
Jens Fiedler, Bernhard Mensch, Pascal Reddemann, Dirk Schwier


Nach einer langen Pause traf sich der Arbeitskreis erstmalig wieder. Da die meisten Teilnehmer zum
ersten Mal dabei waren, gab es zunächst eine Vorstellungsrunde, in der auch die Erwartungshaltung
jedes Einzelnen zur Sprache kam.
Einige wollten in die konkrete Projektarbeit einsteigen, andere wünschten sich zunächst einen
Überblick über die Probleme der Stadt zu bekommen. Das gemeinsame Anliegen aller war der
Wunsch, sich in das Gemeinwesen einzubringen und es mitzugestalten.
Kurz angesprochen wurde die Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitskreises. Es stellte sich heraus, dass fast
alle Anwesenden auf Grund einer persönlichen Ansprache gekommen waren. Künftig sollen auch
weiterhin die Homepage des Arbeitskreises und Presseveröffentlichungen über die Arbeit
informieren. Eine verstärkte Mund-zu-Mund-Propaganda wäre wünschenswert, um den
Teilnehmerkreis zu erweitern.
Auf Vorschlag der Runde wird die Bauamtsleiterin Frau Hornung in der nächsten Sitzung den
aktuellen Flächennutzungsplan erläutern und über die laufenden Projekte der Stadt informieren.
Anschließend soll entschieden werden, in welcher Form die Arbeit fortgesetzt werden soll.
Als Stichpunkte zum Bereich Altstadt wurden genannt:
Flächenverteilung, Nutzungskonzepte, Vermarktung, Aufenthaltsqualität, Altstadtsatzung
Als Termin für die nächste Sitzung wurde Di 21. September 19 Uhr im Ratssaal festgelegt.


E. Curdts-Müller / B. Seitz